Fragen zum Fasten

Wer das Fasten nur auf die Aspekte "Abnehmen" und "Glücksrausch" reduziert, der hat noch nicht die richtige Vorstellung vom Fasten.

Das Buchinger-Fasten ist die effektivste Fasten-Art. 
Dieses Fasten basiert rein auf Flüssigkeiten und wird kombiniert mit Ruhe, Sauna und sanfter Bewegung, um die Muskulatur zu erhalten.

Eine Woche lang auf Essen verzichten, nur Tee, Wasser, Säfte und Gemüsebrühe trinken − und trotzdem ungeahnte Kräfte, berauschende Glücksgefühle erleben und ein paar Kilo abnehmen. Damit werben Fasten-Fans.

 

Einlauf oder "Glaubern"?

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Der Einlauf und das "Glaubern" 
haben sich als Begriffe zur Darmreinigung manifestiert. Ein sauberer täglich entleerter Darm ist Grundlage unserer Gesundheit. Hält der Darm zu viele "Altlasten" fest, wirkt sich das auf den gesamten Körper aus.

 

Das Säugetier Mensch hat entdeckt, dass es nach Anwendung dieser Hilfs-Methoden seine bisherige Völlerei einfach schön weiter leben kann.

Tiere benutzen die Hilfe von Heil-Pflanzen im Bedarfsfall. Für das Säugetier Mensch sollte dies genauso regelmäßig gelten, nicht nur einmal im Jahr vor der Fastenwoche. ;-) 

Diese Pflanzensäfte kann man täglich trinken.

  • Sauerkrautsaft
  • Rote Beete Saft
  • Pflaumensaft
  • grüne Soothies
  • AloeVera Trinkgel
 
 

Der Einlauf

  • JA. Der Einlauf bringt kurzfristig Erleichterung.
  • Nein: Der Einlauf als Appetit-Minderer oder gegen sogenanntes "Hunger"gefühl wird überbewertet. Denn keiner von uns ist je ausgehungert. Aber diese Gelüste werden von Gefühlen gesteuert, die an bestimmte Geschmacks-Nährstoffe gekoppelt sind. 
  • Meist fehlt unserem Körper einfach nur frisches klares Wasser.
  • Heißes Wasser stoppt Heißhunger.
Der Einlauf zur Darmspülung wird mit einem sogenannten Irrigator und körperwarmem Wasser durchgeführt. Einige Zentimeter des hinteren Dickdarms werden damit erreicht und die Entleerung der dort noch rumliegenden giftigen Reste angeregt.
Außerdem "trinkt" der Körper über den Dickdarm auf diese Weise notwendiges fehlendes frisches Wasser.
Einlauf mit Klistier ist ebenso in der Apotheke erhältlich. 

Grundsätzlich kenne ich kein Tier auf der ganzen Welt, welches sich einen Schlauch in den Hintern steckt 
und dort hinten in den Darm Wasser oder Kaffee einfüllt. Und es gibt auch keine Tiere, die Dinge essen oder trinken, welche einen massiven künstlichen Durchfall herbeiführen, denn der drohende Wasserverlust und eine mögliche Entgleisung des Elektrolyt-Haushaltes sind ebenso ungesund. 

 
 
 

Glaubersalz oder Bittersalz

Es gibt einen Unterschied zwischen beiden, weswegen ich Ihnen Bittersalz - das fx.Passagesalz empfehle:
  • Glaubersalz wirkt auf Natrium-Basis eher auf den Magen und Dünndarm. Der extreme Salzgeschmack und Geruch ist nix für Menschen mit Magenproblemen.
    Glaubersalz bewirkt meist einen rasch provozierten Durchfall. Was allerdings nicht bedeuten muss, dass deswegen alles aus dem Darm raus ist. 
  • Bittersalz wirkt auf Magnesium-Basis. Magnesium ist der Grundbestandteil des Chlorophylls, Bitterstoff der grünen Pflanzen. Magnesium entspannt und weitet die Leber-Gallen-Gänge und andere Verengungen und regt das Loslassen auf eine sanftere Art an. Aber es ist dennoch ein Abführmittel und keine Pflanze. 
  • Das fxPassagesalz ist geschmacklich zu empfehlen. Die Orangen-Note dieses Bittersalzes ist erträglich.

Anwendung 

  • Zwei Tage vor Anreise zu Hause. Danach nur noch Obst und Gemüseeintopf essen.
  • eine zweite Anwendung während der Fastenwoche ist nicht notwendig. Sie erhalten vor Ort täglich die sanfte AloeVera und 1-2x Sauerkrautsaft.
 

Unser Körper hält täglich eine Fastenzeit

Jede Nacht
Die Zeit der Reinigung und Regeneration läuft auf vollen Touren immer in der Nacht. Mindestens 12 Stunden braucht´s.

Von 23 bis 11 Uhr sind Galle, Leber, Lunge, Darm mit der Entgiftung beschäftigt, mit dem Bereitstellen von "Reparatur-Material" und der "Entsorgung" alter Lasten, schlechter Gedanken und Gefühle.

Sie können Ihren Körper unterstützen 
Die abendliche Mahlzeit sollten Sie bis 18 Uhr zu sich genommen haben. Richtig satt essen ist wichtig! Bis zum Schlafen gehen gibt es dann nur noch Getränke.
Wer auf der Couch nochmal Appetit verspürt, braucht eigentlich nur noch ein kuschliges Bett und ein Gute-Nacht-Küsschen. Wer das jetzt weiß, verwechselt es lieber nicht mehr mit dem Schokoladigen Betthupferl.
Schöne Gedanken und wohlige Anblicke vor dem Schlafengehen, frische Luft zum Durchatmen und Wasser zum Ausspülen des Drecks - dann werden Sie sich bald in Ihrem Körper wieder wohlfühlen.
Schreiben Sie auch auf, was Sie morgen erledigen wollen, machen Sie sich eine "to-do"-Liste. 

Und das Fasten-Brechen? Das Break fast?
Das Frühstück soll Energie liefern für den anstehenden Tag. Jedoch die Restarbeiten der Reinigung sind noch nicht abgeschlossen. 
Nutzen Sie, was in diesem Fall die Natur für uns vorgesehen hat: 
Wasserreiche Nahrung - Obst und Gemüse, auch eingeweichte Samen und Nüsse.

Der Erfolg gibt Ihnen Recht
70% richtig gemacht (5 Tage neue Gewohnheiten) nimmt Ihnen Ihr Körper 30% Falsches (2 Tage) nicht mehr übel.